GTM-Bereinigung und serverseitige Lead-Conversions

Ein über Jahre gewachsener GTM-Container einer Lead-Website wurde aufgeräumt und die Lead-Conversions für Google Ads auf den Server-Container umgestellt.

Umfeld
Lead-Generierung, Unternehmenswebsite
Schwerpunkt
Audit, Container-Bereinigung, Server-side-Migration
Zeitraum
2024–2025
Technik
  • Server-side Tagging
  • GTM Web & Server
  • GA4
  • Google Ads & Enhanced Conversions
  • Meta Pixel
  • CMP

Ausgangslage

Der GTM-Container einer etablierten Lead-Website enthielt noch Reste von Universal Analytics, ungenutzte Tags und Variablen und eine fehlerhafte Meta-Pixel-Integration. Die Benennung war uneinheitlich, Ordner fehlten. Die Website sollte außerdem auf serverseitige Conversions und Enhanced Conversions umsteigen.

Umsetzung

Grundlage war ein Audit von GTM, CMP und dem relevanten Website-Code. Daraus entstand ein Plan für Bereinigung und Migration mit Aufwandsschätzungen.

Klicks und Formulare werden über HTML-Data-Attribute erkannt. Die IDs darin sind festgelegt, das Tracking hängt dadurch nicht mehr an Klassen oder Texten der Seite. Die Lead-Events haben neue, eindeutige Namen und sind im Server-Container den Conversion-Labels in Google Ads zugeordnet. Für Enhanced Conversions werden die Formulardaten gezielt übergeben statt automatisch aus der Seite gelesen.

Während der Umstellung stellte sich die Frage, dieselbe Conversion aus Browser und Server gleichzeitig zu senden. Ohne ein gemeinsames Feld zur Deduplizierung zählt Google Ads einen Lead dann doppelt. Empfohlen wurde deshalb, pro Conversion nur einen Weg zu nutzen oder für den Test eigene Conversions anzulegen.

Die neuen Conversions wurden mit dem GTM-Preview und in der GA4 DebugView geprüft. Auf verbundenen Websites wurde zusätzlich die CMP-Einrichtung technisch begleitet.

Ergebnis

Der Container ist aufgeräumt und einheitlich benannt. Die Lead-Conversions laufen über den Server-Container, und das Formular- und Klick-Tracking funktioniert auch nach Änderungen am Seitenlayout zuverlässig.