Server-side Tagging in mehreren Branchen

Umstellung des Trackings auf Server-side GTM mit First-Party-Endpunkten in mehreren Projekten, darunter ein Setup für zwei Länder, eine Migration mit bestehendem Consent Mode und ein Rollout im Profisport.

Umfeld
Mehrere Organisationen und Branchen
Schwerpunkt
Architektur, Onboarding, Rollout, Betrieb
Zeitraum
2022–2026
Technik
  • Server-side Tagging
  • GTM Web & Server
  • GA4
  • First-Party-Endpunkte
  • Consent Mode
  • CMP

Ausgangslage

Für mehrere Organisationen aus E-Commerce, Publishing, Sport, Marktplätzen und Dienstleistung wurde das Tracking auf Server-side GTM mit First-Party-Endpunkten umgestellt. Domains, Consent-Lösungen und Zielsysteme waren jeweils andere. Architektur, Onboarding, Tests und Betrieb sollten sich trotzdem wiederholen lassen.

Umsetzung

Zwei Länder. Deutsche und Schweizer Domains laufen über je einen eigenen First-Party-Endpunkt, teilen sich aber einen Web-Container und einen Server-Container. Die Daten gehen in getrennte GA4-Properties. Nach dem Start kamen Requests technisch korrekt an, in den GA4-Berichten fehlten die Daten aber. Die Ursache war eine fehlerhafte Consent-Konfiguration.

Migration mit bestehendem Consent. Ein Unternehmen aus Kunst und E-Commerce hatte bereits eine CMP mit Consent Mode. Das bestehende Analytics-Setup wurde auf serverseitige Erfassung umgestellt: Clients und Tags im Server-Container, Routing über den First-Party-Endpunkt, Anonymisierung, Tests in Preview und DebugView, dann Release und Abnahme.

Profisport. Der Server-side-Rollout lief hier parallel zum bestehenden Tracking. Ausgewertet wurde, wie sich First-Party-Erfassung und Adblocker auf die Datenmenge auswirken. Später kam die Frage dazu, ob sich das Setup auf App-Events erweitern lässt.

Weitere Umstellungen gab es im Publishing-Bereich, bei Marktplätzen und bei professionellen Dienstleistern.

Ergebnis

Für First-Party-Endpunkte, Routing über mehrere Domains, die Konfiguration von Web- und Server-Container, die CMP-Anbindung und die Tests vor dem Release gibt es feste Vorlagen. Neue Projekte beginnen damit nicht bei null, und Grenzen einzelner Plattformen fallen früher auf.