Server-side Tracking für einen Shopify-Shop
Ein externes Conversion-Tool wurde durch einen Shopify Custom Pixel und Server-side GTM ersetzt, mit direkter Anbindung von GA4, Google Ads und Meta.
- Umfeld
- E-Commerce, Shopify
- Schwerpunkt
- Architektur, Migration, Betrieb
- Zeitraum
- 2023–2026
- Technik
- Server-side Tagging
- Shopify Web Pixels API
- GA4
- GTM Web & Server
- Google Ads
- Meta CAPI
- Consent Mode v2
Ausgangslage
Der Shop maß seine Kampagnen mit einem externen Conversion-Tool. Wie das Tool Daten erfasste und Käufe zuordnete, ließ sich von außen kaum prüfen. Es sollte durch ein eigenes Setup ersetzt werden, ohne die laufenden Kampagnen zu stören.
Umsetzung
Das neue Tracking lief zunächst parallel zum alten Tool. So ließen sich beide Datenstände mit den Shop-Bestellungen vergleichen, bevor umgestellt wurde.
Die E-Commerce-Events kommen aus einem Custom Pixel auf Basis der Shopify Web Pixels API. Der Pixel läuft in einer Sandbox in einem iframe. Seiten-URL und Seitentitel entsprechen dort nicht der eigentlichen Shop-Seite und werden deshalb explizit mitgegeben. Da sich GTM in der Sandbox nur eingeschränkt debuggen lässt, gibt es dafür einen eigenen Ablauf im Browser.
Die Events gehen an einen Server-side-GTM-Container auf einer Subdomain des Shops. Von dort werden GA4, Google Ads und die Meta Conversions API bedient. Für Enhanced Conversions normalisiert und hasht ein eigenes, getestetes Server-Template die Kundendaten. Die Consent-App des Shops wurde auf Consent Mode v2 umgestellt, der Consent-Status geht mit jedem Event an den Server.
Ergebnis
Die Kampagnenmessung läuft vollständig über das neue Setup. Die Zahlen passen zu den Shop-Bestellungen und zu einer unabhängigen Vergleichsmessung. Ohne die Zuordnung des alten Tools sah der ROAS einzelner Kampagnen deutlich anders aus. Die Budgetverteilung ließ sich damit neu bewerten.